Messer

Schnittblock auf den Unterarm

Entwaffnung

Kontrolle des Messerangriffs
Das Messer ist eine der gefährlichsten Waffen des Alltags, weil sie für jeden zugänglich ist. Hinzu kommt, dass die Person, die das Messer einsetzt, nicht berechenbar ist. Eine weitere Gefahr liegt darin, dass das Messer immer aus einer sehr kurzen Distanz zum Einsatz kommt. Die Gefahr ist zum Teil nicht erkennbar, es passiert plötzlich. Oder sie ist erkennbar und der Angreifer kann mit dem Messer einigermaßen umgehen. Ein anderer nimmt einfach ein Messer zur Hand weil er ausrastet. Deshalb ist und bleibt die Verteidigung immer ein Risiko. Eine vollständige Sicherheit gegen ein Messer gibt es nicht. Es ist immer besser einen Messerkampf auszuweichen wenn dies möglich ist.

Das Training

Die Angriffstechniken eines Messers sind unberechenbar. Da Schnitte oder Stiche blitzschnell in eine anderen Richtung ausgeführt werden können. Für eine Messertechnik braucht der Angreifer keine Kraft, da die scharfe bzw., spitze Klinge ihr übriges tut. Für die reale Selbstverteidigung gegen Messerangriffe muss ein breiteres Spektrum an Techniken studiert werden als allgemein üblich. So sollte unbedingt die Handhabung und der Umgang mit einer solchen Waffe selbst erst mal erlernt werden. Das erlernen verschiedenster Messertechniken bildet die Grundlage für die reale Selbstverteidigung. Das Trainingsprogramm ist ausschließlich auf den effektiven Umgang mit dieser brisanten Waffe ausgerichtet. Es bietet Neulingen aber auch Kampfsportlern anderer Systeme die Möglichkeit, sich speziell auf dem Gebiet des Messerkampfes zu schulen, ohne eine komplette neue Kampfkunst zu erlernen. Dadurch wird es interessant für alle Kampfsportler, bei denen durch den Wettkampfbetrieb der Selbstverteidigungsaspekt zu kurz kommt und hier ihren Horizont erweitern wollen.
Entwaffnung eines Messerangriffs